Die Brüder Löwenherz
Theater der Jugend Wien
Von Astrid Lindgren
Premiere: Mai 2015
Regie: Michael Schachermaier
Ausstattung: Jan Meier
Puppenbau: Rebecca Wild
Mit: Jan Hutter, Andre Haedicke, Michael Schusser, Doris Prilop, Frank Engelhardt, Christian Pfütze, Uwe Achilles, Nico Ehrenteit, Emanuel Fellmer, u.a.
Karl Löwe, auch Krümel genannt, ist krank. Trost gibt ihm vor allem sein älterer Bruder Jonathan: »Ich glaube, es wird herrlich für dich.« Denn wenn man stirbt, gelangt man in das phantastische Land »Nangijala«, schwärmt dieser ihm vor. »Das ist etwas anderes als im Bett liegen und husten und krank sein und nie spielen können.«
Doch bevor es so weit kommt, verliert Jonathan beim Versuch sich und seinen Bruder mit einem Sprung aus dem brennenden Haus zu retten, sein Leben. Krümel ist nicht traurig, denn er weiß, bald wird er seinen Bruder wiedersehen!
Und Jonathan hatte Recht: Im Kirschtal in Nangijala sind die Brüder »Löwenherz« wieder vereint. Dort ist es genauso herrlich, wie Jonathan es beschrieben hat, und es ist wahrhaftig das Land, wo man von einem großen Abenteuer ins nächste taumelt. Und Jonathan wäre nicht der wunderbare größere Bruder, den sich jeder wünscht, wenn er nicht auch schon Freunde gefunden hätte: allen voran Sophia und Jossi. Weil Krümel und Jonathan so mutig sind, werden sie von nun an auch nur noch die »Brüder Löwenherz« genannt.
Aber eine Idylle ist das Kirschtal nur auf den ersten Blick, denn von dem benachbarten Heckenrosental geht eine finstere Bedrohung aus. Dort herrscht der grausame Tengil, der seine Mitbewohner unterdrückt und es nun auf seine Nachbarn abgesehen hat. Helfen sollen ihm dabei nicht nur seine Soldaten, sondern ein schreckeneinflößendes Ungeheuer namens »Katla«. Das darf man nicht zulassen, davon sind die Brüder Löwenherz überzeugt.
Ob es den Beiden gelingt, Tengil zu besiegen, erzählt die weltberühmte schwedische Autorin Astrid Lindgren in ihrem wohl einfühlsamsten Kinderbuch.
Alle Fotos © Rita Newman
„Wie Regisseur Michael Schachermaier diese irrlichternden Abenteuer auf die Bühne des Renaissancetheaters bringt, ist ungemein packend, geradezu nervenaufreibend. “