Gezeichnet: Franz Schubert
MuTH - Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Eine szenische Künstler-Biographie von Michael Schachermaier
Premiere: März 2019
Regie: Michael Schachermaier
Musikalische Leitung: Oliver Stech
Ausstattung und Video: Matthias Strahm
Dramaturgie: Dr. Tina Breckwoldt
Mit dem Schubert Chor der Wiener Sängerknaben
Michael Schachermaier entwirft mit dem Schubert Chor der Wiener Sängerknaben ein szenisch/musikalisches Komponistenportrait über den Chor-Namensgeber Franz Schubert.
Franz Peter Schubert war ein Vielschreiber, dessen Lebensweg in einer Winterreise viel zu früh endete. Er schuf Kammermusik, Orchesterwerke, weltliche und geistliche Chormusik, Singspiele und versuchte sich an Opern. Mittelpunkt seines Schaffens sind über 600 Lieder; perfekte Tonmalereien von Gedichten, die er liebte. Schubert wird oft als ein zu Lebzeiten verkanntes Genie bezeichnet, dessen Werke abseits der Öffentlichkeit entstanden.
War er ein zurückgezogener Künstler, ein Einzelgänger, der von seinen Freunden zum ersten Konzert überredet werden musste? Ein Luftikus, der sein Herz auf der Zunge trug oder ein vom Weltschmerz geplagter Melancholiker? Was wissen wir wirklich von ihm? Eines ist sicher: Er war Wiener Sängerknabe. Und ohne seine Freunde ist Schubert nicht denkbar.
Über zweihundert Jahre nach seinem Tod entwerfen seine Nachfolger ihre eigene Schubertiade. Anhand von Briefen, Tagebucheinträgen und Reiseberichten nähern sich die Wiener Sängerknaben mit Gezeichnet: Franz Schubert dem Bild eines Großen. So entsteht ein vielschichtiges Porträt des Romantikers Franz Schubert, mit Witz, Buntstift und vor allem – viel Musik.
Alle Fotos (c) Lukas Becks